Stadt und Studieninformationen

1. Stadtbeschreibung von Salzburg 

Salzburg kann als das älteste und auch bedeutendste kulturelle und geistige Zentrum auf dem Boden des heutigen Österreich angesprochen werden. Obwohl es bereits im Jahre 798 zum Erzbistum erhoben wurde und schon im Hochmittelalter ein geistliches Fürstentum im Verband des römisch-deutschen Reiches bildete, zählt Salzburg zu den jüngeren Ländern Österreichs.

 

Das Werden des Landes und die endgültige Lösung vom Mutterland Bayern kam im 14.Jahrhundert zum Abschluss. Das heutige Gesicht der Stadt Salzburg, mit seiner barocken Altstadt, bekam Salzburg im 17. und 18. Jahrhundert, als die Fürsterzbischöfe Wolf Dietrich, Markus Sittikus und Paris Lodron durch rege Bautätigkeit der Stadt Salzburg ihren Stempel aufdrückten. Über hundert Kirchen, Schlösser und Palais zeugen von der Macht der Erzbischöfe in Salzburg.

 

1756 wurde der größte Sohn der Stadt, Wolfgang Amadeus Mozart, in Salzburg geboren. Erst 1816 kam Salzburg als neues Kronland zum habsburgischen Österreich. Salzburg ist nicht nur das einzige unter den Ländern des heutigen Österreich, das als eigener Staat durch Jahrhunderte hindurch von einem Fürsterzbischof regiert wurde, es ist auch das einzige unter den zahlreichen geistlichen Fürstentümern des römisch-deutschen Reiches, das heute noch als eigenes Land besteht.

 

Anfang des 20. Jahrhunderts gab es für Salzburg mit der Gründung der Festspiele einen neuen Impuls, dessen Wirkung auf die Stadt und das Land noch heute ungebrochen ist.

 

Beschreibung der Hochschule und Universität

 2.1. Universität Salzburg 


Gründung der Universität 1622 durch Fürsterzbischof Paris Lodron (1619-1653) mit den Fakultäten Theologie, Philosophie, denen 1652 die Rechtswissenschaft, 1671 Geschichts- wissenschaft, 1718 ein Lehrstuhl für Staats- und Völkerrecht und 1804 eine medizinische Fakultät folgten. Eine Konföderation Salzburger, Schweizer, süddeutscher und österrei- chischer Benediktinerklöster übernahm den Aufbau und die Erhaltung der Universität. 1803 säkularisiert, fiel das Land Salzburg 1810 - 1815 an Bayern. Auflösung der Universität 1810. An ihre Stelle wurden ein Lyzeum mit einer theologischen und einer philosophischen Sektion sowie eine medizinisch-chirurgische Lehranstalt errichtet. Unter österreichischer Herrschaft seit 1816 wird die theologische Sektion 1850 wieder in den Rang einer theologischen Universitätsfakultät erhoben, das Lyzeum wird aufgelassen. Nach einem mehr als 150-jährigen Ringen konnte die Universität Salzburg 1962 mit einer katholisch-theologischen und einer philosophischen Fakultät wieder errichtet werden. Die Feier der Wiedererrichtung fand 1964 statt. 1965 wurde die Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät konstituiert. Seit 1975 (UOG) gliedert sich die Universität Salzburg in eine katholisch-theologische, eine rechtswissenschaftliche, eine geisteswissenschaftliche und eine naturwissenschaftliche Fakultät. Seit 2004 ist das neue Universitäts - Organisatonsgesetz in Kraft.


Ordentliche Studien

• Theologische Studienrichtungen

• Rechts-, sozial- und wirtschaftswissenschaftliche Studienrichtungen

• Geistes- und kulturwissenschaftliche Studienrichtungen

• Naturwissenschaftliche Studienrichtungen

• Ingenieurwissenschaftliche Studienrichtungen

 

Lehramtsstudien 

Doktoratsstudien 

Universitätslehrgänge 

Individuelle Diplomstudien 

Außerordentliche Studien (Besuch einzelner Lehrveranstaltungen) 

 

Zur Universität Salzburg

2.2. Universität Mozarteum Salzburg 


1841 wurden der Salzburger Dommusikverein und das Mozarteum gegründet. Dieses wurde 1881 von der Internationalen Stiftung Mozarteum übernommen und bekam 1914 das Öffentlichkeitsrecht als Konservatorium. 1953 Umwandlung zur Akademie für Musik und darstellende Kunst "Mozarteum". 1970 folgte die Erhebung zur Hochschule für Musik und darstellende Kunst "Mozarteum" und 1998 wird die berühmte Musikhochschule zur Universität Mozarteum Salzburg.
Die Studienrichtungen decken alle Instrumente ab und werden teilweise als Lehramtsstudien, Doktoratsstudien, Universitätslehrgänge und Ergänzungsstudien angeboten. 

 

Zur Universität Mozarteum 

2.3. Private Medizinische Universität Salzburg 


Die Paracelsus - Medizinische Privatuniversität ist eine medizinische Universität in privater Trägerschaft und den öffentlichen Universitäten in Österreich und der Bundesrepublik Deutschland gleichgestellt. Der Standort ist die Stadt Salzburg und es wird in Forschung und klinischer Ausbildung eng mit den Landeskliniken Salzburg und weiteren Partnerkliniken zusammengearbeitet. Sie selektiert ihre Bewerber nach objektiven Kriterien und wählt die besten 42 Studenten pro Jahrgang aus.


Studiengänge

• Humanmedizin

• MD/Ph.D Postgraduate für Molekulare Medizin

 

Zur Paracelsus - Medizinische Privatuniversität

2.4. Fachhochschule Techno - Z Salzburg 


Die FH Salzburg Fachhochschulgesellschaft mbH betreibt seit 1995 am Standort Techno-Z Salzburg - Itzling vier Studiengänge. Im Jahr 2001 kam der touristische Studiengang in Klessheim hinzu und seit Sommersemester 2003 betreibt das Unternehmen auch die drei Studiengänge am Holztechnikum Kuchl. Die dynamische Entwicklung der Studiengänge fordert jährlich neue Räumlichkeiten und Zusatzflächen die an den jetzigen Standorten nicht realisiert werden können. Daher werden ab dem Studienjahr 2005 alle Studiengänge im Cam- pus FHS Salzburg-Urstein, in der Gemeinde Puch, für 1500 Studenten, zusammengefasst.


Studiengänge

• Telekommunikationstechnik & -systeme

• Holztechnik & Holzwirtschaft

• Baugestaltung - Holz

• MultiMediaArt

• Digitales Fernsehen & Interaktive Dienste

• Entwicklung & Management touristische Angebote

• Design & Produktmanagement

• Betriebswirtschaft & Informationsmanagement

 

Zur Fachhochschule Techno- Z Salzburg

 

3. Informationen zu einzelnen Studiengängen der Universität

3.1. Theologische Studienrichtungen 

 

• Katholische Religion

 

 

 

3.2. Rechts-, sozial- und wirtschaftswissenschaftliche Studienrichtungen 

 

• Rechtswissenschaft

• Recht und Wirtschaft

 

 

 

3.3. Geistes- uns kulturwissenschaftliche Studienrichtungen 

 

• Alte Geschichte und Altertumskunde

• Anglistik und Amerikanistik

• Deutsche Philologie

• Geschichte

• Klassische Archäologie

• Kunstgeschichte

• Musikwissenschaft

• Pädagogik

• Philosophie

• Politikwissenschaft

• Publizistik und Kommunikationswissenschaft

• Romanistik

• Soziologie

• Sprachwissenschaften

 

 

 

3.4. Naturwissenschaftliche Studienrichtunge 

 

• Biologie

• Erdwissenschaften

• Geographie

• Mathematik

• Molekulare Biologie

• Psychologie

• Sportwissenschaften

 

 

 

3.5. Ingenieurwissenschaftliche Studienrichtungen 

 

• Informatik

 

 

 

3.6. Lehramtstudien 

 

• Katholische Religion

• Englisch

• Deutsch

• Geschichte, Sozialkunde und Politische Bildung

• Griechisch

• Latein

• Psychologie und Philosophie

• Französisch

• Italienisch

• Spanisch

• Russisch

• Biologie und Umweltkunde

• Geographie und Wirtschaftskunde

• Mathematik

• Informatik und Informatikmanagement

• Leibeserziehung

• Bildnerische Erziehung

• Instrumentalerziehung

• Musikerziehung

• Textiles Gestalten

• Werkerziehung

 

 

 

4. Höhere Technische Bundeslehranstalt Salzburg 


Die 1876 vom ersten Direktor Städtebauer und Architekt Camillo Sitte geleitete k.k. Staatsge- werbeschule umfasste eine baugewerbliche und kunstgewerbliche Abteilung sowie eine für die neue Kunst der Photographie. Nach dem ersten Weltkrieg kam 1919 die Abteilung für Elektrotechnik, 1955 die Abteilung für Maschinenbau, 1974-76 die Abendschulen für Elektrotechnik und Maschinenbau und zuletzt 1985 die Abteilung Elektronik dazu. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde die amtliche Bezeichnung auf Bundesgewerbeschule Salzburg und 1962 auf Höhere Technische Bundeslehranstalt Salzburg geändert. Seit 1985 ist der Schulstandort der modernen Schule in Salzburg - Itzling.


Bildungsangebote:

Tagesschule:

 

1. Höhere Abteilung für Bautechnik

2. Höhere Abteilung für Elektrotechnik

3. Höhere Abteilung für Maschineningenieurwesen

4. Höhere Abteilung für Elektronik

5. Kolleg für Multimedia

 

Abendschule:

 

1. Höhere Abteilung für Berufstätige Informationstechnik

2. Höhere Abteilung für Berufstätige Maschineningenieurwesen

 

Berufsbegleitende Studienrichtung (FH):

 

1. Wirtschaftsingenieurwesen
Seit 2004 besteht die Möglichkeit den Studiengang der Studienrichtung Wirtschaftsingenieur- wesen an der HTBLA - Salzburg in Kooperation mit der Hochschule Mittweida (FH) berufs- begleitend zu belegen. Das Ziel ist die sinnvolle, studienverkürzende Vernetzung der HTL- und FH - Ausbildung. Die Studiendauer beträgt 4 Semester. Die Einstiegsvoraussetzungen sind ein HTL-Abschluss beliebiger Fachrichtung, eine 3-jährige Berufspraxis und ein Ingenieurzeugnis.