KNEIPE: 

Kneipen sind eine Mischung aus einer Feierstunde und geselligem Beisammensein. Fröhlichkeit steht im Wechsel mit der Aus-

einandersetzung mit den Fragen unserer Zeit. (siehe b! Arbeit) 

FECHTEN: 

Beim Eintritt in die Burschenschaft lernen wir die Idee des Fechtens kennen und nehmen die Verpflichtung Mensuren zu fechten auf uns. Das Fechten gehört zum "Mythos Burschenschaft", wir wollen damit auch die weit über 100jährige Tradition unserer Bundesbrüder fortsetzen. Der besondere gemeinschaftsbildende Charakter des Fechtens besteht im verantwortungsvollen Einstehen der Bundesbrüder um den Fechtenden, der seinerseits wieder vor der Gemeinschaft bestehen muß. 

GEMEINSCHAFT: 

Burschenschaften sind Verbindungen deren Gemeinschaft lebenslang andauert und vom Miteinander junger Studenten und Alter Herren geprägt ist. 

KAMERADSCHAFT: 

Am 30.April 1988 wurde anläßlich des 105. Stiftungsfestes der Burschenschaft Germania mit der Schützenkompanie Göflan in Südtirol ein Kameradschafts- verhältnis abgeschlossen in dem es heißt: "Beide Bünde fühlen sich verbunden in kameradschaftlichem Geist, im Kampf für Freiheit und Selbstbestimmung aller Völker und Volksgruppen, und im Bekenntnis zur deutschen Volks- und Kulturgemeinschaft. Im Volk erkennen sie eine von Gott gewollte und geschaffene Einheit über alle politischen und staatlichen Grenzen hinweg. Beide Bünde lehnen die faschistische Doktrin ab, der zufolge erst der Staat das Volk schafft und somit über demselben steht. Sie kämpfen gegen alle Bestrebungen, den deutschen Charakter Österreichs und Südtirols zu verändern und treten für ein vereinigtes Europa freier Völker und Vaterländer ein." 

FREUNDSCHAFTSVERHÄLTNIS: 

Am 27. April 1991 wurde anläßlich des 108. Stiftungsfestes der Burschenschaft Germania wird mit der Aktivitas der Akademischen Burschenschaft Markomannia Wien zu Deggendorf, gegründet 1860 in Olmütz, reaktiviert 1985 in Passau, aufgrund jahrelanger freundschaftlicher Beziehungen ein offizielles Freundschaftsverhältnis abgeschlossen. Dieses Verhältnis lebt durch gegenseitige Unterstützung der beiden Bünde und dem engen Kontakt der Mitglieder untereinander.